Drittgrößter See Polens und der größte Küstensee - 71 km² Wasser, im Schnitt anderthalb Meter tief, nur durch einen Streifen wandernder Dünen von der Ostsee getrennt. Der beste Blick öffnet sich vom Aussichtsturm in Kluki oder vom Gipfel des Rowokół.
Weder ein See im klassischen Sinn noch eine Bucht. Łebsko ist eine überflutete Küstenwiese, übrig geblieben, als die Ostsee sie unter sich begraben hat. Die Łeba speist ihn, ein schmaler Kanal in der Stadt Łeba mischt sein Wasser mit dem Meer, weshalb er brackig ist. 71,4 km², maximal 6,3 Meter tief, im Schnitt anderthalb. Der drittgrößte See Polens, nach Śniardwy und Mamry.
Der gesamte See liegt im Słowiński-Nationalpark unter aktivem Schutz. Keine Strände, kein Baden, kein Wassersport. Dafür gehört er zu den vogelreichsten Orten Europas: Schwäne, Kormorane, Kraniche, Seeadler und Tausende Zugvögel im Frühjahr und Herbst. Die Dünen der Łeba-Nehrung begraben das Nordufer. Der See verliert jährlich einige Hektar.
Von Rowy aus gibt es zwei sinnvolle Ziele. Aussichtsturm und Holzsteg in Kluki am Südufer - rund 40 Minuten mit dem Auto plus kurzer Fußweg vom Parkplatz (die letzten 500 Meter sind Sandpiste), freier Zutritt, jederzeit offen. Daneben das Freilichtmuseum des slowinzischen Dorfes. Die beiden lassen sich gut verbinden. Oder die Aussichtsplattform auf dem Hügel Rowokół, von der aus man den See auf einen Blick überblickt - 15 Minuten mit dem Auto plus 20 Minuten Aufstieg. Hunde sind an beiden Orten nicht erlaubt - beides ist Parkgebiet.
