Flaches Wasser des Łebsko-Sees mit grasbewachsener Landzunge und sandigem Ufer im Vordergrund, unter einem weiten Himmel mit bauschigen Wolken
Rowy entdeckenNatur

Łebsko-See

40 Min. mit dem Auto + 10 Min. zu Fuß

Drittgrößter See Polens und der größte Küstensee - 71 km² Wasser, im Schnitt anderthalb Meter tief, nur durch einen Streifen wandernder Dünen von der Ostsee getrennt. Der beste Blick öffnet sich vom Aussichtsturm in Kluki oder vom Gipfel des Rowokół.

Der Łebsko-See ist der drittgrößte See Polens und der größte Küstensee des Landes: 71,4 km², im Schnitt eineinhalb Meter tief, und von der Ostsee trennt ihn nur ein Streifen Wanderdünen. Er liegt vollständig im Słowiński-Nationalpark und steht unter Schutz, deshalb gibt es hier keine Strände, keine Badestelle und keinen Wassersport. Von Rowy aus wählen Sie am besten einen von zwei Aussichtspunkten: den Turm auf dem Rowokół, von dem aus Sie den ganzen See auf einmal sehen, oder den Turm und den Holzsteg in Kluki am Südufer. Zu keinem von beiden haben Hunde Zutritt.

Wie kommen Sie von Rowy aus an den Łebsko-See?

Fast das gesamte Ufer des Łebsko ist unzugänglich, deshalb fährt man nicht einfach drauflos an den See, sondern zu einem bestimmten Punkt. Von Rowy aus sind zwei sinnvoll. Zum Rowokół sind es etwa 15 Minuten mit dem Auto bis Smołdzino und etwa 20 Minuten Aufstieg auf den Gipfel, wobei seit März 2026 die direkte Treppe zum Gipfel gesperrt ist und der einzige Zugang über den blauen Wanderweg ab der Tankstelle führt. In Kluki am Südufer gibt es einen Aussichtsturm und einen Holzsteg; der letzte halbe Kilometer vor dem Parkplatz ist eine Sandpiste, und vom Parkplatz bis ans Ufer geht man noch etwa 10 Minuten. Kluki liegt im Nationalpark, prüfen Sie deshalb vor der Abfahrt die aktuellen Zutrittsregeln.

Von wo aus sieht man den ganzen Łebsko-See am besten?

Vom Aussichtsturm auf dem Rowokół sehen Sie den ganzen See auf einmal und nebenbei auch den Gardno-See, die Ostsee und den Leuchtturm Czołpino. Das ist der beste Aussichtspunkt in der Umgebung, doch der Turm ist kostenpflichtig und vom 1. Mai bis 30. September geöffnet, und bei starkem Wind, Nebel und Gewitter wird er mitunter geschlossen. Kluki bietet etwas anderes: Der Turm und der Holzsteg am Südufer erlauben es, bis dicht ans Wasser heranzutreten, statt das Ganze aus der Ferne zu betrachten. Gleich daneben steht das Freilichtmuseum, ein Ausflug deckt also beide Ziele ab.

Kann man im Łebsko-See baden?

Nein. Es gibt hier keine Strände, keine ausgewiesene Badestelle und keinen Wassersport, und der gesamte See liegt im Słowiński-Nationalpark unter Schutz. Zum Baden fährt man ans Meer nach Rowy, zum Windsurfen an den Gardno-See, wo flaches und warmes Wasser seit Jahren die Bretter anzieht. An den Łebsko kommt man wegen der Aussicht und wegen der Vögel.

Wie groß und wie tief ist der Łebsko-See?

71,4 km² Fläche, maximal 6,3 Meter Tiefe, im Schnitt eineinhalb Meter. Damit ist er der drittgrößte See Polens, nach Śniardwy und Mamry, und der größte Küstensee des Landes. Diese Zahlen geben seinen Charakter gut wieder: eine riesige Wasserfläche, die auf dem größten Teil ihrer Ausdehnung flacher ist, als ein erwachsener Mensch groß ist.

Warum ist das Wasser im Łebsko brackig?

Der Łebsko ist weder ein gewöhnlicher See noch eine Bucht. Vom offenen Meer trennt ihn eine Nehrung, doch in der Stadt Łeba besteht eine Verbindung zum Meer, deshalb ist sein Wasser brackig. Darum sieht die Natur am Łebsko anders aus als an einem gewöhnlichen See.

Vögel am Łebsko-See

Ornithologisch ist der Łebsko einer der reichsten Orte Europas. Zu sehen sind hier Schwäne, Kormorane, Kraniche und Seeadler, und im Frühjahr und Herbst rasten hier Tausende von Zugvögeln. Ein Fernglas nützt mehr als eine Kamera, denn die Vögel halten sich fern vom Ufer.

Warum wird der Łebsko-See kleiner?

Von Norden her schütten die Wanderdünen der Łeba-Nehrung das Ufer zu, dieselben, die das Erkennungszeichen des Nationalparks sind. Dadurch verliert der See ein paar Hektar pro Jahr. Das ist der seltene Fall einer Landschaft, die sich in einem Tempo verändert, das innerhalb eines einzigen Menschenlebens wahrnehmbar ist.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Wie groß ist der Łebsko-See?

Er hat 71,4 km² Fläche und ist damit der drittgrößte See Polens, nach Śniardwy und Mamry, und der größte Küstensee des Landes. Die größte Tiefe beträgt 6,3 Meter, die durchschnittliche nur eineinhalb Meter.

Kann man im Łebsko-See baden?

Nein. Der See gehört vollständig zum Słowiński-Nationalpark und steht unter Schutz, deshalb gibt es hier weder einen Strand noch eine Badestelle noch Wassersport. Die nächste Bademöglichkeit ist das Meer in Rowy, zum Windsurfen fährt man an den Gardno-See.

Ist das Wasser im Łebsko-See salzig?

Es ist brackig. In der Stadt Łeba hat der See eine Verbindung zur Ostsee, deshalb mischt sich Meerwasser mit Seewasser. Darum ist der Łebsko weder ein gewöhnlicher See noch eine Bucht.

Von wo aus sieht man den Łebsko-See am besten?

Vom Aussichtsturm auf dem Rowokół sehen Sie den ganzen See auf einmal: etwa 15 Minuten mit dem Auto von Rowy und etwa 20 Minuten zu Fuß auf den Gipfel, wobei der Turm kostenpflichtig und vom 1. Mai bis 30. September geöffnet ist. Den Blick aus der Nähe, direkt am Wasser, bieten der Turm und der Holzsteg in Kluki am Südufer.

Kann man mit Hund an den Łebsko-See kommen?

Zu den Aussichtspunkten am See selbst nicht. Das Ufer in Kluki ist Nationalparkgebiet, Hunde sind dort nicht erlaubt, und auch auf den Turm auf dem Rowokół werden Hunde nicht gelassen. Eine Ausnahme ist das benachbarte Freilichtmuseum in Kluki, dort dürfen Hunde an der Leine und mit Maulkorb hinein.

Welche Vögel kann man am Łebsko-See sehen?

Schwäne, Kormorane, Kraniche und Seeadler, im Frühjahr und Herbst dazu Tausende von Zugvögeln. Ornithologisch ist der Łebsko einer der reichsten Orte Europas, ein Fernglas lohnt sich also.