Acht in Rowy registrierte Fischkutter liegen an der Mündung der Łupawa. Bei gutem Wetter verkaufen die Fischer den Fang direkt vom Deck - das gibt es in wenigen polnischen Häfen noch.
Ein kleiner Arbeitshafen an der Mündung der Łupawa - acht Kutter, ein paar kleinere Boote, ein Hafenbüro, und mehr nicht. Keine Marina: näher am Alltag der Berufsfischer als an einer Touristenpromenade.
Bei Hafenarbeiten wurde 2003 eine mittelalterliche Kogge geborgen - gebaut aus Eichen, die um 1270 geschlagen wurden. Einer der bedeutendsten Funde der polnischen Unterwasserarchäologie; der Platz diente vermutlich schon im 13. Jahrhundert als Hafen.
Seit 2016 verläuft auf der westlichen Mole eine Promenade - sie lohnt sich bis zum Ende. In der Saison bietet der Kutter DAR-36 kurze Ausflugsfahrten an, wobei alles vom Wetter abhängt: ab Windstärke 5 bleiben die Kutter draußen. Für Kinder ist oft das Einlaufen der Boote der spannendste Moment.
