Fischerhafen und Kurort an der Mündung der Słupia in die Ostsee. Der rote Backsteinleuchtturm von 1892, eine drehbare Fußgängerbrücke und der unvollendete deutsche Wellenbrecher, der einen Großhafen schützen sollte und heute nur noch Anglern dient.
Ustka ist ein aktiver Fischerhafen und ein Kurort an der Mündung der Słupia in die Ostsee. Die alte Fischersiedlung hat sich im Viertel um die Straßen Marynarki Polskiej und Kosynierów erhalten, wo schmale Holzhäuser daran erinnern, dass hier lange vor dem Badeort ein schlichtes Hafenstädtchen stand. Die Strandpromenade wurde 1875 auf den Dünen errichtet und erfüllt ihren Zweck bis heute.
Drei Orte lohnen einen längeren Stopp. Der rote Backsteinleuchtturm von 1892 ist 19,5 m hoch und in der Saison zu besteigen. Die drehbare Fußgängerbrücke über der Słupia schließt alle paar Dutzend Minuten, um Fischkutter durchzulassen; entweder trifft man den richtigen Moment oder stellt sich auf 40 Minuten Wartezeit ein. Die Blücher-Bunker, eine Küstenartilleriebatterie aus den 1930er Jahren, sind ganzjährig als unterirdisches Museum geöffnet.
Von Rowy fährt man 20 Minuten mit dem Auto über Objazda. Mit dem Rad auf dem roten Küstenwanderweg über Dębina und Poddąbie dauert es etwa 1,5 Stunden. Vom Hafen verkehren in der Saison Passagierfähren nach Bornholm und Ausflugsschiffe.
