Der EuroVelo 10 führt in beide Richtungen aus Rowy heraus: 33 km auf Asphalt nach Ustka, 60 km durch den Nationalpark nach Łeba. Der lokale Klassiker ist die 30-Kilometer-Runde um den Gardno-See.
Von Rowy aus führt der EuroVelo 10 in beide Richtungen: nach Westen rund 33 km auf Asphalt bis Ustka, nach Osten rund 60 km durch den Slowinzischen Nationalpark bis Łeba. Der lokale Klassiker ist die Runde um den Gardno-See, rund 30 km und vier Stunden in gemütlichem Tempo. Für die Strecken durch den Nationalpark eignet sich am besten ein Trekking- oder Crossrad, denn es geht überwiegend über großformatige Betonplatten und Waldwege. Die Saison dauert praktisch von April bis Oktober.
Drei Radtouren ab Rowy
Rowy liegt am EuroVelo 10, dem früheren Radweg R10, also dem internationalen Radrundweg rund um die Ostsee. Zur Wahl stehen drei Richtungen, und jede hat ihren eigenen Charakter: leichter Asphalt nach Westen, die lange und anspruchsvolle Strecke durch den Nationalpark nach Osten sowie die Rundtour um den Gardno-See. Alle drei beginnen direkt in Rowy.
Nach Westen bis Ustka: 33 km auf Asphalt
Die leichteste der drei Strecken. Rund 33 km über Dębina und Poddąbie, ein gutes Stück davon neu befestigt und ohne anspruchsvollere Anstiege. Das ist die beste Wahl für einen ruhigen Tag mit Kindern oder für eine Tour hin und auf demselben Weg zurück. Unterwegs kommt ihr am Kliff in Dębina vorbei und an Wegen, die hinunter zu leeren Stränden führen.
Nach Osten bis Łeba durch den Slowinzischen Nationalpark: 60 km
Rund 60 km, länger und schwieriger. Die Strecke führt über sandige Abschnitte und Waldwege durch den Slowinzischen Nationalpark und kann nach Regen anstrengend werden. Auf halber Strecke lohnt sich ein Stopp im Freilichtmuseum in Kluki. Für diese Richtung solltet ihr einen ganzen Tag einplanen und morgens losfahren.
Die Runde um den Gardno-See: 30 km
Rund 30 km und vier Stunden in gemütlichem Tempo. Wir starten an der Kirche in Rowy auf dem R10 in Richtung Ustka, biegen am Aussichtsturm nach Retowo ab und kehren über Gardna Wielka auf Waldwegen durch den Nationalpark zurück. Das ist die Tour, die wir unseren Gästen am häufigsten empfehlen: eine geschlossene Runde ohne Umkehren, mit dem See auf der einen und dem Wald auf der anderen Seite.
Welches Rad sollte man mitnehmen?
Auf der Runde um den Gardno-See und auf der Strecke nach Łeba geht es überwiegend über großformatige Betonplatten und Waldwege, deshalb bewährt sich ein Trekking- oder Crossrad. Ein Rennrad scheidet aus. Nur der Abschnitt nach Ustka ist durchgehend asphaltiert und für jedes Rad geeignet.
Beschilderung, Radverleih und Saison
Die Beschilderung des EuroVelo 10 ist nicht überall gleich gut, deshalb lohnt sich eine Karte oder ein GPX-Track auf dem Handy. Einige Pensionen in Rowy verleihen Räder, am besten fragt ihr einen Tag vorher. Die Saison dauert praktisch von April bis Oktober; im Spätherbst weichen die Wege über die Nehrung nach Regen oft auf.



